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Am Schloss 4
01328 Dresden
OT Schönfeld

Tel. 0351
2682006
Montags und Donnerstags treffen sich in bewährter Weise unsere Jüngsten, um in der Gruppe ( Kinder
brauchen auch Kinder ! ) den richtigen Umgang mit Pferden zu lernen.
Die Ponies entsprechen der kindlichen Körpergrösse, fördern Vertrauen und dämpfen Leichtsinn und
überzogene Erwartungen.
Das Kernstück dieses Nachmittages mit Ansprechen, Halftern, Putzen, Führen (!), Reiten und
Rollenspielen bilden ca. 30 min. intensives Training an der Longe mit Voltigiergurt, später im Sattel.
Leichte bis mittelschwere Turn-und Geschicklichkeits- sowie einfache Wahrnehmungsübungen helfen,
die Grundlagen für ein späteres gutes Gefühl in allen Sätteln und auch auf dem blanken Pferd zu
entwickeln.
Einsteiger und Fortgeschrittene
Wer freihändig sitzen kann, ohne runter oder seinem Pferd in den Rücken zu fallen, kann die Zügel in
die Hand nehmen und die ersten Schritte selbständig versuchen. Es geht auf ruhigen,
verkehrsgewohnten Pferden auch bald ins Gelände (für Ängstliche am Führzügel). Eine gute mentale
Vorbereitung, der richtige Umgang mit Angst und Übermut sowie gezieltes Eingehen auf ev. körperliche
Probleme werden sehr wichtig genommen.
Nach den ersten Gruppengalopps mit Tempo u.ev. kleinem Buckler kann man noch lange nicht "richtig
reiten"; es geht jetzt auch häufiger auf den Reitplatz. "Bahnfiguren üben", "Dressurreiten",
"Gymnastik" - für manche eine ernüchternde Erfahrung, für die meisten wird es gerade jetzt richtig
spannend, wenn das wirkliche Bewusstsein für den "feinen Draht" zum Pferd entsteht.
Ziel dieser Grundausbildung ist sicheres, angstfreies Geländereiten sowie die gefahrlose Teilnahme am
Straßenverkehr, bei Interesse mit Abschluss einer ersten kleinen Gelände- und Bahnprüfung, dem
Reiterpass VFD.
Danach folgt weiteres intensives Training und entspannte Ausritte, Scheutraining, Wanderungen oder
auch Teilnahme an Wettbewerben; bei der VFD allerdings ohne Auswüchse wie Rollkur, Blauzunge,
Barren, diversen Verschnürungen... unsere Pferde dürfen das Maul aufreißen, wenn die Reiterhand
noch nicht so perfekt mitspielt. Bezeichnenderweise passiert das nur äußerst selten.


Perfekter, schneller, höher ? Erwachsene Einsteiger haben es
oft etwas schwerer, aber
der herkömmliche Turniersport ist nicht unser erklärtes Ziel, wobei keine Grenzen nach oben zu ziehen
sind, eher schon nach unten. Vertrauen und Harmonie im Sattel, auf klassischer Grundlage (die
grossen Vorbilder finden wir in Wien, Saumur, Jerez, Bückeburg..... ohne Anspruch auf deren Niveau
und Perfektion.....der Weg ist das Ziel.) -ohne Prinzipienreiterei (englisch-, western-, gangpferde-,
spanisch-, ranch- oder was alles noch so in Mode ist) ist heute für jeden als Spezialisierung
realisierbar. Reiten ist auf dem Wege, Volkssport zu werden.
Es gibt nur eine solide Reitweise: anatomisch, physiologisch und psychologisch richtig - so einfach
und oft so schwer zu machen?
Wer sein Hobby bei allem Spass mit angemessenem Ernst betreibt, kommt sehr schnell dahinter, wie
pferd funktioniert, um z.B. an Wander- und Jagdritten, kniffligen Reiterspielen, Festumzügen oder auch
Turnieren teilnehmen zu können, sowie ein mündiger, vielseitiger und verantwortungsbewusster
Pferdemensch zu werden.
Als Lehrpferde stehen Ponies, Haflinger und Warmblutpferde zur Verfügung.
"Reiten ist eine ernste Sache, weil es auf dem Rücken von Lebewesen stattfindet"
Horst Stern
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